Junge Philharmonie Köln
Dirigent: Volker Hartung
Symphonisches Projekt im Februar 2006
Ein Tournée-Bericht
I. Vorbereitung:
die Probenphase
Sechs dreistündige Proben wurden durchgeführt im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium
in Köln.
Die meisten Probleme gab es natürlich mit den spieltechnischen
Schwierigkeiten in der Serenade für Streicher von Peter Tschaikowksy,
sowie mit den diffizilen Bläserkaskaden in der Feuerwerksmusik
von Georg Friedrich Händel.
Das wirklich erstaunliche Ergebnis wurde dann in der Hamburger Laeisz-Halle zu Beginn der Tournée präsentiert,
die im weiteren Verlauf durch ganz Europa führte.
Das Konzert in Hamburg fand am Sonntag, 5. Februar 2006 statt und war ein prachtvoller Erfolg.
Marina Sarkissova , Violinistin aus Nürnberg
Das Orchester setzt sich aus Musikstudenten aus allen Teilen Deutschlands zusammen, die in Köln projektweise zusammenkommen.
Sie brauchen es nicht gratis zu tun. Jeder Musiker erhält
41 Euro für eine dreistündige Probe mit einer 20-minütigen
Pause, sowie durchschnittlich 100 Euro pro Konzert,
bei freiem Transport und Unterbringung in erstklassigen 4-Sterne-Hotels während
der Reise.
Mozart's Konzert für Flöte, Harfe und Orchester- eine besonderes
Klangerlebnis für alle beteiligten Musiker

Johanna Reithmeier aus Landshut in Bayern beeindruckt durch ihr einfühlsames
und äußerst virtuoses Harfenspiel
Musikalische Abstimmung zwischen Dirigent und Andreas Haas, dem grossartigen
Kölner Flötisten
Ist es so
recht?
Olga Pak, unsere koreanische Geigerin aus Sibirien, Studentin in Berlin
Julia Selamaziday, Violine aus Griechenland,
Studentin an der Kölner Musikhochschule

Der Bratschist Fuard Ibrahimov ist bei Junge Philharmonie Köln, um zu
lernen-
Er stammt aus Aserbeidjan, studiert in Köln- und
möchte gern selbst Dirigent werden.
Nicole Milner kommt aus Israel und studiert Violoncello in Aachen

Einige erfahrene Musiker unterstützen Volker Hartung beim Training der Jungen. Alexander Tchernoussov war viele Jahre Solobassist bei den St.Petersburger Philharmonikern.
Er lebt nun in Siegburg und sorgt bei Junge Philharmonie Köln für den richtigen Rhythmus..

Georgi Jashvili ist eines unserer größten
Talente. Er stammt aus einer berühmten Georgischen Musikerfamilie und
wurde in Tiflis geboren.
Er spielt mit Junge Philharmonie Köln seit einer Reihe von Jahren- bei seiner ersten Tournée war er erst 16 Jahre alt!
Georgi studiert heuer in Wien.
Tome Atanasov aus Russland, Oboist aus Essen- er studiert an der Folkwang-Hochschule
...und spielt zusammen mit Rachel
Bullen, Oboistin aus Melbourne in Australien, sie lebt in Köln
Für die jungen Musiker bedeutet die Arbeit mit dem Dirigenten Volker
Hartung die Auftrittsmöglichkeit in großen Konzertsälen, vor
bedeutendem
Publikum – entweder als Orchestermusiker oder als Solist, eine exzellente Gelegenheit, die Ihnen in dieser Vielfalt und Form wenige Orchester bieten.
Es wird Ihnen Mut gemacht, alles zu geben - ihre akademischen Kenntnisse in
der Praxis anzuwenden, das Zusammenspiel zu erlernen...
... und vor allem, ihr Lampenfieber
zu bekämpfen, daß so viele junge Künstler quält. Dafür
ist die Junge Philharmonie Köln eine ideale Spielwiese.

Klangliche Abstimmung zwischen Solisten und Orchester
Talent bedeutet viel, Fleiß noch mehr, Können
alles- aber man muß es im richtigen Augenblick auch anwenden können
Das schafft nur die Erfahrung und die Praxis.

Beschwörende, Mut machende Gesten zu den Violinen in der Serenade von Peter Tschaikowsky:
VIBRATO!!!! ... Auf dem Instrument SINGEN!! FÜHLEN, was der Komponist wollte
... Nicht nur Noten spielen ... MUSIZIEREN!!!
KLANG!!! AUSDRUCK!!!
II. Das Konzert
Hamburger Musikhalle, Sonntag, 5.Februar 2006, um 11
Uhr morgens
Das Hamburger Publikum sitzt in gespannter Erwartung. Erfreulich
viele Kinder sind gekommen.
Viele von Ihnen sehen und hören heute ihr erstes
klassisches Konzert
Volker Hartung stellt die Solisten und das Orchester vor...
Der Dirigent moderiert in seiner gewohnt witzigen Art das Programm des Konzerts,
erklärt die Stücke und begrüßt sein Publikum
Das Konzert beginnt!
Der überwältigend schöne Klang in der
>Laeiszhalle<, der Hamburger Musikhalle begeistert die Zuhörer
in der <Feuerwerksmusik> von Georg Friedrich Händel.
Drei Werke aus verschiedenen Musikepochen werden geboten:
wichtig für die Bildung des Stilgefühls der jungen Musiker - interessant
für die Ohren der Zuhörer.
Drei völlig verschiedene Klangwelten werden so erlebbar-
für das Orchester und für das Publikum.

Romantischer Streicherklang in der Serenade von Peter
Tschaikowsky

Die Musiker sind Feuer und Flamme, wie stets, wenn die Junge Philharmonie
Köln ihre alljährlichen Symphoniekonzerte gibt.
Das Erlebnis des Auftritts in einer großartigen,
historisch gewachsenen Akustik und in
einem herrlichen Rahmen inspiriert Geist und Seele.
Die Programmauswahl und die frische, direkte Spielart
gehen zum Herzen der Musiker und des Publikums.
Der gro§e Zuschauerzuspruch in den großen Sälen
in ganz Europa gibt dem Stil des Dirigenten und Mentors Volker Hartung recht:
So wird Klassische Musik zum Erlebnis und zur Freude
der Zuhörer und gerade junger Menschen, die es vermehrt an die Konzerte
heranzuführen gilt.
Es folgen Klangbeispiele mit Auschnitten aus dem Konzert:
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